Eltern bleiben ... aber wie?


Sehr geehrte Eltern und andere Betroffene,
liebe Kinder und Jugendlichen, 

an dieser Stelle entsteht eine besondere Rubrik. Sie finden hier Tipps, Erfahrungsberichte und andere nützliche Hinweise von Betroffenen für Betroffene.
Selbst wenn das Verhältnis zum anderen Elternteil oder zum Kind noch schwierig verläuft, hat vielleicht trotzdem etwas gut funktioniert. Lassen Sie andere daran teilhaben!

Ich freue mich besonders über Beiträge von Kindern und Jugendlichen. Traut Euch!

Die eingehenden E-Mails werden von mir aufbereitet und allen Interessenten hier zur Verfügung gestellt.
Dazu schickt ihr bzw. schicken Sie die eigenen Erfahrungen bitte an die E-Mail-Adresse: infospamfilter@eltern-bleibenspamfilter.de mit dem Betreff: Tipps.

Vielen Dank die Mithilfe.

 

Ich werde ausschließlich Material verwenden mit Informationen über einen erfolgreichen Umgang mit familiären Trennungen. Weiterhin behalte ich mir redaktionelle und inhaltliche Änderungen der zugeschickten Texte vor. Veränderungen erhalten Sie vor der Veröffentlichung zum Gegenlesen.
Mit Schicken des Textes an mich stimmt der Absender automatisch einer Veröffentlichung zu. Zur Anonymiserung werde ich in den Beiträgen lediglich Vorname und Alter angeben.


Ute (45):

"Wie genau wir mit den Schwierigkeiten umgegangen sind, kann ich nicht mehr so genau beschreiben. [...] Ich habe mir immer wieder versucht bewusst zu machen, dass die Kinder ein Recht auf ihren Vater haben und dass er das, was ich schon in der Ehe als problematisch empfunden habe, auch jetzt nicht anders macht - also seinem Sport oft den Vorrang gibt oder der Meinung ist, man müsse über Probleme nicht reden. Da ich mich (unter anderem) deswegen getrennt habe, brauchte ich mich darüber nach der Trennung auch nicht aufregen - so ist er eben. Ich hab, glaube ich, versucht, das zu sehen, was die Kinder Gutes von ihm haben - was ich ihnen nicht so geben kann - nach Herzenslust rumblödeln zum Beispiel. Und wenn ich mit meinen Kräften am Ende war (als sie noch kleiner waren) habe ich versucht, selber dafür die Verantwortung zu übernehmen und mir lieber von anderen Unterstützung gesucht, anstatt (vergebens) an ihm rumzuzerren. Ich bin für mich besser damit gefahren, mich auf die ganze alltägliche Verantwortung einzustellen, als immer wieder zu hoffen, dass er seinem Anteil gerecht wird. So war dann jedes Wochenende, an dem er für sie da war, ein Zugewinn statt einem "Tropfen auf einen heißen Stein". Und er kann, glaube ich, auch ganz gut damit umgehen, wenn er doch mal den Vorwurf des sich-nicht-genug-kümmerns bei mir zwischen den Zeilen hört. Heute verbringen wir die Geburtstage der Kinder und sogar Heiligabend miteinander. Und da bleiben auch neue Partner außen vor. Und zu sehen, dass es den Kindern gut geht dabei - dass wir alle zusammen Spaß dabei haben, das ist es allemal wert."